Du darfst dich verändern

Es gibt Menschen, die ihre Misophonie

tragen wie eine zweite Haut –

und das ist völlig in Ordnung.

Und es gibt Menschen, die spüren:

Ich will nicht mein ganzes

Leben so weitermachen.

Wenn du zu Letzteren gehörst,

bist du hier richtig.

Zwei Arten, mit Misophonie zu leben

Manche Menschen finden in ihrer Misophonie vor allem eines: endlich verstanden zu werden, einen Ort, an dem sie nicht allein sind mit dem, was sie erleben. Das ist wertvoll, und genau dafür gibt es unsere Gruppe.

Und dann gibt es Menschen, bei denen sich zusätzlich noch etwas anderes regt – eine leise, hartnäckige Ahnung: Ich glaube, ich darf das verändern.

Wenn dieser Satz gerade etwas in dir berührt, dann geht es auf dieser Seite um dich.

Ich glaube, ich darf das verändern

Es geht nicht darum, die Misophonie loszuwerden

Vielleicht hast du schon gehört, dass Misophonie "nicht heilbar" ist. In gewisser Weise stimmt das – aber das ist auch nicht das Ziel.

Es geht nicht darum, dass ein Teil von dir verschwindet. Es geht darum, eine andere Beziehung zu ihm zu finden.

Die Wut, der Ekel, der Fluchtimpuls – das war jahrelang ein Beschützer. Er hat auf seine Weise versucht, dich vor etwas zu bewahren. Wenn du bereit bist, genauer hinzuschauen, zeigt sich oft: Unter der Wut liegt Trauer. Und unter der Trauer liegt Angst. Diese Ebenen zu verstehen, verändert, wie sich die Reaktion in Zukunft anfühlt – nicht durch Kampf, sondern durch ein neues Verständnis.

Es geht darum, eine andere Beziehung     
zu ihr zu finden

Wut, Ekel und Fluchtimpuls bei Misophonie mit darunterliegenden Gefühlen wie Trauer und Angst

Ein Weg, der tiefer geht als der Austausch in der Gruppe

Die Gruppe gibt dir Verständnis und Gemeinschaft. Manchmal reicht das – und manchmal spürt man: Ich brauche etwas, das genauer auf mich persönlich eingeht.

Für diesen Fall biete ich eine individuelle Begleitung an, in der wir gemeinsam auf deine persönliche Geschichte schauen – deine Trigger, was dahinterliegt, und wie sich das in deinem Leben verändern darf. Unter anderem nutze ich dabei Trance-Arbeit, um auch zu den Schichten vorzudringen, die mit reinem Nachdenken schwer erreichbar sind.

Das ist kein Programm mit festen Schritten für alle. Es beginnt damit, dass ich wirklich verstehe, was bei dir persönlich dahinterliegt.

Wenn du bereit bist

Der erste Schritt ist ein ausführlicher Fragebogen,   
den ich mir persönlich anschaue – 
keine automatisierte Auswertung. 
Danach melde ich mich bei dir, 
und wir schauen gemeinsam, 
was für dich der passende nächste Schritt ist.

So funktioniert es:

Lade dir den Anamnesebogen herunter und nimm dir in Ruhe Zeit dafür –

es gibt keine richtigen oder falschen Antworten, nur ehrliche.

Du kannst ihn direkt am Rechner ausfüllen und als PDF speichern,

oder ausdrucken, von Hand ausfüllen und anschließend

gut lesbar einscannen oder abfotografieren.

Sende mir den ausgefüllten Bogen

einfach per E-Mail an info@misophonie-gruppe.de.

Ich lese jede Antwort persönlich – kein automatisiertes System, keine Standard-Auswertung.

Danach melde ich mich bei dir, und wir schauen gemeinsam, was für dich der passende nächste Schritt ist.

Anamnesebogen Misophonie Pdf

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